Case 02 · Transformation
Digitale Prozesse vom Antrag bis zur Entscheidung
Prozesse analysieren, Anforderungen klären und digitale Services konsequent nutzerorientiert gestalten.
Die Herausforderung
Komplexe, vormals papiergebundene Antrags- und Kontrollverfahren in Behörden und Unternehmen leiden unter Medienbrüchen, langsamen Durchlaufzeiten und unübersichtlichen Schnittstellen für Bürger und Sachbearbeiter.
Lösungsansatz & Vorgehen
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Nutzerzentrierte End-to-End-Prozessanalyse
Durchgängige Modellierung der Geschäftsprozesse (BPMN 2.0) von Außen (Antragsteller) nach Innen (Fachverfahren/Backend).
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Moderne Schnittstellen- & Formulararchitektur
Konzeption intelligenter Online-Formulare (Formularmanagement-Systeme wie FMS/LIP Lucom) und Anbindung an bestehende Kernsysteme (z. B. SAP HCM VADM) über sichere REST/oData-APIs. Siehe: versorgungsrechner.bund.de.
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Identifikation & Standards
Einbindung digitaler Nachweise und Identifikationsdienste (BundID, Elster MUK, EUDI-Wallet) sowie Einhaltung strenger Standards für Datenformat (XÖV/XML) und Sicherheit (BSI TR-03107).
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Zugänglichkeit & Barrierefreiheit
Konsequente Umsetzung der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) und ISO 9241-110.
Ergebnisse
- Vollständig digitale, medienbruchfreie Bearbeitungskette von der Online-Antragstellung bis zur Bescheiderstellung (OZG-Reifegrad 3 & 4).
- Erhöhte Datenqualität und automatisierte Validierung bereits bei der Dateneingabe.
Methoden & Technologien
Praxis-Referenz
- Programmleiter & agiler Coach OZG-Digitalisierung Bund (BMEL, BLE, ITZBund) für Antrags- und Kontrollplattformen.
- Projektleiter Self-Service-Portal „Versorgungsrechner Bund Online" (BMI, ITZBund) für 300.000 Bundesbedienstete.